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1. In welche Richtung wird EU/EP in dem Bereich der Generationsübergreifenden Zusammenarbeit und des Lebenslangen Lernens gehen? (Was sind die Trends, Pläne, Ziele etc...)

Lassen Sie mich zunächst betonen, dass die Themen Generationsübergreifende Zusammenarbeit und des Lebenslange Lernen  im Europäischen Parlament  immer  mehr und mehr Platz haben. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen dem früheren und dem aktuellen Mandat des Parlaments.

In der Europäische Union steht immer mehr im Vordergrund, das  Bewusstsein das es ohne Generationsübergreifende Zusammenarbeit nicht nachhaltige und integrative Entwicklung der Gesellschaft gibt.  Die Demografische Entwicklung, Wirtschaftsindikatoren und insbesondere die Notwendigkeit der gegenseitigen Achtung zwischen den Generationen es wird von uns erwartet das wir in  diesen Bereichen mehr tun.

Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft Generationsübergreifenden Zusammenarbeit und der Schutz der Rechte der älteren Menschen das Zentrale Thema der Europäischen Politik werden wird.

 

Natürlich spreche ich auch über die Themen der  Generationsübergreifenden Zusammenarbeit und des Lebenslangen Lernens in vielen Debatten des Europäischen Parlaments. Bereits im vergangenen Jahr haben wir vereinbart, dass wir im Europäischen Parlament eine Konferenz über lebenslanges Lernen und den Wissenstransfer zwischen den Generationen organisiern. In Slowenien haben wir eine Menge guter Praxis, die in größerem Umfang in ganz Europa vertreten werden kann.

 

2. Wäre es sinnvoll, dass EU-Gesetzgebung nicht mehr über die einzelnen Altersgruppen/Generationen sprechen sonder das Sie im Sinne von, allen Maßnahmen, die "generationsübergreifenden Integration" sprechen?

In jedem Fall sollte der Trend in die Richtung gehen, das viele Richtlinien alle Generationen abdecken. Wenn wir über den Gesundheitsschutz sprechen, ist es natürlich klar, dass wir Gleichbehandlung aller sicherstellen müssen, unabhängig von Alter oder andere persönliche Umstände. Armut und Soziale Ausgrenzung sollte keiner ausgesetzt werden, alter hat keine Bedeutung.

Auf der anderen Seite haben wir Herausforderungen, die Alters oder Generationen bedingt sind. Wenn wir über die Rechte älterer sprechen, bezieht sich das indirekt auf,  Langzeitpflege und andere Maßnahmen, den alteren Menschen ermöglichen das Sie, so lange den möglich zuhause bleiben in ihrer eigenen häuslichen Umgebung. Natürlich haben sie ihre eigenen spezifischen Bedürfnisse und Interessen so wie alle anderen Generationen. Daher wird  Generationenpolitik ein Teil der Entwicklungsstrategien in der Zukunft bleiben.

Da ergibt sich auch mein Vorschlag, das der Preis Europäisches Parlament Bürger Europas Preis 2017 den Slowenische Verband der Rentnerorganisation (ZDUS) für das Programm Programm Senioren für Senioren dergeht. Es ist ein einzigartiges Projekt, das eine Generationensolidarität von älteren darstellt, es ist ein gutes Beispiel für menschliche Beziehungen für die jungere Generationen und bietet eine solide Grundlage für die generationsübergreifende Zusammenarbeit. Deswegen hat sich das Programm Senioren für Senioren diese Auszeichnung mehr als verdient.