ÄLTERE BAUEN MIT JÜNGEREN BRÜCKEN FÜR EUROPA

 

Ziel, Inhalt und Methoden 

 

Die am Projekt Erasmus+ „Ältere bauen mit Jüngeren Brücken für Europa“ beteiligten Seniorengruppen führten im Rahmen der Projektarbeit vielfältige Gespräche zwischen Senioren, Schülern und Studierenden.

 Die gemeinsamen Gesprächsrunden verfolgten das Ziel, sich über wichtige aktuelle Fragen auszutauschen, gegenseitig voneinander zu lernen und einen vertrauensvollen und respektvollen Umgang miteinander aufzubauen.

 Der Fokus lag auf Themen, die den Alltag und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen ansprechen sollten.

 

  • Eingliederung von Migranten in das soziale Netz unserer Länder

  • Lebenslanges Lernen

  • Lebendige Vermittlung von Kenntnissen zur Geschichte durch Zeitzeugen

  • Akzeptanz und Verständnis für andere Kulturen und Wertschätzung der eigenen Kultur

 

Dabei wurden verschiedene Methoden angewandt:

 

  • Führung von wechselseitigen Interviews

  • Gespräche in Kleingruppen

  • Gemeinsames wissenschaftliches Arbeiten

  • Gestaltung von Präsentationen und andere.

 

 Sie finden unter dieser Rubrik einige Kurzbeschreibungen in Protokollform zu den geführten Gesprächen sowie die von den SeniorenInnen der GEFAS Steiermark erarbeitete thematische Handreichung zur Führung von Generationengesprächen.

 

 

 


 

 

Zielstellung

Wir Senioren wollten den Schülern einen ersten Einblick über eine Universität vermitteln und durch praktische Beispiele die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens und speziell des Erlernens von Sprachen betonen. 

Gesprächspartner

·         24 Schüler der Klasse 3a der Theodor-Körner Grundschule Freiberg mit ihrem Lehrer und Hortbetreuer

·         4 Eltern der Schüler

·         6 internationale Studierende an der TU Chemnitz

·         10 Senioren des Seniorenkollegs  an der TU Chemnitz

 

Begegnungsorte

·         Beratungsraum der TU Chemnitz

·         Hörsaal der TU Chemnitz (Besichtigung und Erläuterung der Funktion eines Hörsaales)

·         Future Campus der TU Chemnitz (Durchführung von technischen Experimenten speziell für Kinder gestaltet)

 

Methodische Herangehensweise       

·         Kurze Information über Aufgabe und Wirkungsweise einer Universität (10 Minuten Einleitung durch HerrnProfessor Schöne)

·         Gespräche in Kleingruppen zwischen Schülern, internationalen Studierenden und Senioren anhand der von den Schüler vorbereiteten kleinen Poster mit ersten Lernergebnissen in englischer Sprache.

·         Besichtigung und Erläuterung der Funktion eines Hörsaales an der Universität

·         Experimentieren der Schüler mit Unterstützung der Studierenden und Senioren

 

 

Ergebnisse der Generationengespräche

·         Senioren und internationale Studierende konnten den Schülern an ihren eigenen Beispielen vermitteln (Senioren und internationale Studierende können oft nur in englischer Sprache kommunizieren), wie wichtig lebenslanges Lernen ist.

·         Bei den Gesprächen mit den internationalen Studierenden hatten die Schüler eine gute Möglichkeit, ihre bereits erworbenen Englischkenntnisse anzuwenden. Gleichzeitig profitierten sie von den Kenntnissen der Senioren und Studierenden bei der Durchführung von technischen Experimenten. Das ist für sie sicher eine Motivation zum fleißigen Weiterlernen. Die Schüler gewannen einen ersten Eindruck vom Lernen an einer Universität. Das weckt bei einigen von ihnen vielleicht den Wunsch, den gleichen Weg zu gehen.

 

·         Alle Beteiligten haben an diesem Tag persönlich und hautnah erlebt, wie Menschen durch Gespräche aus unterschiedlichen Generationen, Nationen und Kulturen zusammenfinden und sich gegenseitig schätzen und achten lernen.

Einladung

der runde Tisch zum Thema "Generationsübergreifende Gespräche über die Arbeit des Parlaments und der lokalen Regierung"

die wird am Freitag, 10. Februar 2017 um 11 Uhr

in der Halle des LUCE Kulturzentrum, Luce 1

3334 Luce.

 

Sie sind herzlich zum runden Tisch mit dem Titel - Generationsübergreifenden Diskussionen über die Arbeit des Parlaments und der lokalen Regierung eingeladen, die im Rahmen des Projekts Brücken für Europa stattfinden wird, unter der Schirmherrschaft der ZDUS und die von der Erasmus + finanziert.

Auf der Runde Tisch werden wir mit den Schülern der 7. und 8. Klassen über das Funktionieren des Parlaments, über die Arbeit der Mitglieder des Parlaments (Teilnehmerin Nada Brinovsek von SDS und Marija Antonija Kovacic von DeSUS) und über das Funktionieren der kommunalen Selbstverwaltung (Gemeinden) diskutieren.

 

EINGELADEN:

- Die Schüler 7. und 8. Klasse der Grundschule Blaz Arnic Luce

- Schulleiterin der Grundschule Blaz Arnic Luce

- Schulleitern der Grundschulen des Ober-Savinja Tal mit einer Gruppe von Schülern

- Bürgermeistern von Ober-Savinja Tal

- Mitglied der Nationalversammlung, Nada Brinovsek von SDS

- Mitglied der Nationalversammlung, Marija Antonija Kovacic von DeSUS

- Mija Pukl, Staatssekretärin im Regierungsbüro

- Uros Prikl, Präsident des Ausschusses für soziale Angelegenheiten in der Nationalversammlung

- Vertreter von ZDUS

 

- Slo Gruppe "Brücken für Europa"

In Slowenien, ist immer weniger Kinder geboren und das Lebensdauer ist immer länger. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt dramatisch als Folge. Der demografische Wandel stellen eine Reihe von Herausforderungen im wirtschaftlichen, sozialen, Verkehrs, Wohn und gesundheiten Bereich.

Was sind diese Herausforderungen und sind wir bereit auf sie? Was ist die Rolle der verschiedenen Generationen? Werden der demografische Wandel eine verbesserte intergenerationelle Zusammenarbeit oder Konflikte zwischen den Generationen bringen?

Am Jugendrat von Slowenien denken sie, dass wir diese demographischen Veränderungen nur mit der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Generationen, Integration und Solidarität bewegen konnen.

Über die gemeinsame Zukunft aller Generationen werden wir auf der Konferenz über intergenerationelle Zusammenarbeit und Solidarität sprechen die am

Mittwoch, 22.02.2017, um 11.00 Uhr

im Maxi Club Lounge in Ljubljana (Platz der Republik 1) sein wird.

 

 

Eingeladen sind Janez Susnik, Präsident der ZDUS, Peter Pogacar, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Familie, Soziales und Chancengleichheit, Marijana Bednas, stellvertretender Direktor des Amtes für die makroökonomische Analyse und Entwicklung und Tin Kampl, Präsident des Jugendrates von Slowenien.

Generationengespräche zwischen Älteren und internationalen Studierenden an der Technischen Universität Chemnitz im Rahmen eines Patenschaftsprogramms

 

Zielstellung

·         Wecken von Akzeptanz und Verständnis für andere Kulturen und Religionen bei Senioren und Studierenden

·         Erreichung von Wertschätzung der eigenen Kultur bei Senioren und internationalen Studierenden

·         Entwicklung von gegenseitigem Verständnis für die spezifischen Probleme der anderen Generation.

·         Austausch zu den Erfahrungen beider Generationen. (Jüngere können von den Berufs- und Lebenserfahrungen der Älteren profitieren - Die Älteren können vom IT-Wissen und den Erkenntnissen über soziale Vernetzung der Jüngeren profitieren)

·         Erweiterung der deutschen Sprachkenntnisse der Studierenden

 

 

Gesprächspartner

·         18 Senioren des Seniorenkollegs an der TU Chemnitz

·         Ca. 30 internationale Studierende aus 11 verschiedenen Ländern und mit vier verschiedenen Religionen

 

Methodische Herangehensweise

·         Durchführung von Gesprächen und Gestaltung von Präsentationen seitens Studierender und Senioren (zu Deutschland und den Heimatländern der Studierenden) mit allen Teilnehmern am Programm

·         Zwanglose Kleingruppengespräche

·         Persönliche Gespräche zwischen Senioren und internationalen Studierenden bei gemeinsamen Aktivitäten und in privater Atmosphäre

 

Begegnungsorte

·         Seniorenbegegnungsstätte "Leimtopf"

·         Museen, Freizeiteinrichtungen, outdoor (bei gemeinsamen Wanderungen, Ski- und Radausflügen)

·         Wohnungen der Seniorenpaten

 

 

Ergebnisse der Generationengespräche

Für die internationalen Studierenden

·         Kennenlernen der deutschen Kultur, Normen und Werte

·         Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse

·         Erweiterung sozialer Kontakte, die über das studentische Umfeld hinausgehen

·         „Lebenslanges Lernen“ erleben

 

Für die Älteren

·         Lebenslanges Lernen - Erwerb neuen Wissens über fremde Kulturen, Speisen, Getränke und Bräuche

·         Gemeinsames intergeneratives Lernen

·         Verbesserung der englischen Sprachkenntnisse