ÄLTERE BAUEN MIT JÜNGEREN BRÜCKEN FÜR EUROPA

 

Auswirkungen und Nutzen unserer Generationengespräche auf einem Blick

Als Abschluss unserer Projektarbeit „Generationengespräche“ ist es uns ein Anliegen einen Überblick über die überregionale Wirkung unseres Tuns darzulegen und nochmals einen Blick auf den Nutzen, den unsere ProjektpartnerInnen und unsere Frauen und Männer der GEFAS Projektgruppe zu richten.

 

„Nutzen und Entwicklung“ für unsere ProjektpartnerInnen:

Die Mitglieder der GEFAS Arbeitsgruppe konnten für sich wieder ein attraktives Arbeitsfeld aufbauen und sich auf teilweise auf einem ungewohnten Terrain bewegen. Durch die Anforderungen aus dem Projekt wurden von den TeilnehmerInnen folgende Vorarbeiten aufbereitet:

Nutzen für die Arbeitsgruppe der GEFAS:

Einführung in das Projektmanagement – „von der Idee bis zur Realisierung und Nachbearbeitung derselben“

 

Erarbeitung einer Strategie für die operative Umsetzung:
Teilbereiche:  Festlegung der unmittelbaren Ziele für die Generationengespräche, d.h. Ziele für die Arbeitsgruppe, Ziele für die PädagogInnen und Ziele für die SchülerInnen; Erstellung eines Zeitplanes anhand unserer Ziele, dieser wurde wiederum in Meilensteinen bzw. mit Teilzielen versehen, um dadurch einen Motivationsschub zu erreichen und gleichzeitig eine Grundlage für die Überprüfung unserer Ziele zu haben; Fixierung der Themen – in unserem Fall war dies die Berufswelt, Erstellen einer Gesprächsstruktur für den pädagogischen Alltag - „Roten Faden“;

Nutzen für unsere ProjektpartnerInnen:

Arbeitsunterlagen für die „Berufskunde“ – Unterlagen für eine Dialogführung in unterschiedlichen Berufen sowie für einen spezifischen Spracherwerb – für Bewerbungen und für Berufsfelder;

Training für die Praxis – SchülerInnen setzten sich intensiv mit der Berufswelt auseinander und konnten dadurch für sich einen Grundlage für ihre Berufsentscheidungen erarbeiten;

Patenschaft – durch die Generationengespräche ist es Gelungen Lernpatenschaften aufzubauen;

Überregionale Auswirkungen durch die Generationengespräche:

Durch den hohen Anteil an Schülern und Schülerinnen der „Neuen Mittelschule Fröbel“ konnten wir in mehreren Richtungen Akzente für ein Gelungenes Miteinander setzen.

Alle die an diesem Projekt gearbeitet haben, ob dies die Schüler und Schülerinnen der Fröbelschule, die PädagogInnen und die Mitglieder Arbeitsgruppe sowie die Organisation selbst, konnten von der gemeinsamen Arbeit profitieren und für sich einen persönlichen, individuellen Erfolg verzeichnen.

Arbeitswelt:   Die unterschiedlichen Kulturen und Sozialisierungen der teilnehmenden Menschen, brachten Herausforderungen folgender Themen zu Tage, Verständnis für die Ausbildungsstruktur der Region, Anforderungen, welche auf dem Arbeitsmarkt gefordert werden, Einstellung zu den einzelnen Berufsfeldern und Berufsbildern, Soft Skills, welche zu den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gestellt werden, z.B. Pünktlichkeit, Erfüllung der Pflichten, Blick auf die Rechte von ArbeitsnehmerInnen, Teamarbeit etc., Sensibilisierung für das Aufbrechen des Zugangs von typischen Frauen- und Männerberufen, Gleichstellung am Arbeitsmarkt

 

Gleichstellung:Es wurde durch die Projektarbeit sichtbar, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ist nicht nur ein Thema bei Menschen mit Migrationshintergrund, hier muss auch auf regionaler Ebene weiter ein Schwerpunkt gesetzt werden, um die Annäherung zur Gleichstellung weiter zu verankern und vor allem weiter auszubauen.

 

Gemeinsam:   Sichtbar wurde durch das Projekt auch, dass eine gemeinsameübergreifende Arbeit ein Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen entstehen lässt und eine gegenseitige Bereicherung entstehen kann.

 

Wissenstransfer: In diesem Bereich konnten mehrere Ebenen erreicht werden, so konnte nicht nur ein Wissenstransfer zwischen den Generationen entstehen, sondern auch ein Transfer zwischen den Kulturen, den unterschiedlichen Expertisen aus den Berufserfahrungen, den unterschiedlichen Zugängen Erfahrungen und Wissen zur Verfügung zu stellen.