ÄLTERE BAUEN MIT JÜNGEREN BRÜCKEN FÜR EUROPA

GEFAS – STEIERMARK
Evaluierung – Ergebnisüberprüfung
für das Erasmus + Projekt
„Ältere bauen mit Jüngeren Brücken für Europa“


Diese Evaluierung soll als Instrument für die Zielüberprüfung des Projektes
„Ältere bauen mit Jüngeren Brücken für Europa“ eingesetzt werden.


Das Ergebnis soll den Status quo der Zielerreichung nach Abschluss von 95% des Projekts abbilden.
Weiters soll sichtbar werden, wie realistisch die geplanten Projektziele waren.
Das Resultat bzw. der Grad der Zielerreichung soll auch für die Plausibilität von Zielformulierungen
für künftige Projekte genutzt werden.
Bei der Interpretation der Ergebnisse der Evaluierung muss jeweils die Schwerpunktsetzung der
Projektpartner sowie die subjektive Beantwortung der Fragen berücksichtigt werden.
Die Evaluierung wird von den aktiven Mitgliedern des Projekts durchgeführt.

Nutzen der Befragung:
· Mitglieder der Organisation sind aktiv bei einer „Rückschau/Reflexion“ eingebunden,
dadurch wird die „Bindung“ an die Organisation und die Motivation für die Teilnahme an
weiteren Aktivitäten gewährleistet;
· Für das Projekt ist diese Befragung eine nochmalige Untermauerung der geleisteten
Aktivitäten und macht den komplexen Umfang der Arbeiten sichtbar;

Anleitung:
1. Treffen der Akteur_innen für eine Nachbesprechung der Aktivitäten
2. Besprechung der Projektziele und der daraus formulierten / gestellten Fragen
3. Besprechung des Beantwortungsmodus
4. Befragung soll nach Möglichkeit anonym durchgeführt werden

Auswertung:
1. Fakten und deren Interpretation
2. Sammlung und Strukturierung der „freien“ Antworten
3. Erläuterung, wie die erzielten Ergebnisse weiter verwendet werden

 

Interpretation
Die Befragung bzw. Evaluierung wurde von den aktiven Teilnehmer_innen des Projektes Erasmus+
„Ältere bauen mit Jüngeren Brücken für Europa“ durchgeführt.
Durch diese Evaluierung wurde die Möglichkeit einer individuellen „Projektreflexion“ gegeben.
Jede(r) Einzelne hatte die Möglichkeit auf jenen Teil, wo eine aktive Mitarbeit geleistet wurde,
nochmals einen Blick zu werfen und diese mittels Fragebogen zu bewerten.
Des Weiteren konnte die interne Kommunikation, d.h. wie viele Informationen wurden in den
gemeinsamen Meetings transportiert, einer kritischen Betrachtung unterzogen werden.
Das Ergebnis gibt einerseits einen Überblick über die Zielerreichung und andererseits über das
individuelle Erlebnis während des Projektes sowie eventuelle Anhaltspunkte für eine Verbesserung
der Projektarbeit.
Die Ergänzungen und Anmerkungen lassen den direkt angesprochenen persönlichen Nutzen
erkennen, daraus lässt sich in Folge eine Ableitung für die Projektarbeit in der Organisation und in
der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, ziehen.
Interessant sind auch die informellen Gespräche während der Einleitung zur Evaluierung und dem
Abschluss, da sich daraus noch ein weiteres Ergebnis bzw. Nutzen erkennen lässt.

Details:
1. Allgemeine Zielerreichung
Alle Teilnehmer_innen sind der Meinung, dass alle neun Ziele des Projektes erreicht
wurden, die Bewertung lag zwischen 1 und 2 im Benotungssystem.


2. Anzahl der Teilnehmer_innen und der erreichten Personen
Im Rahmen des Projektes konnten ca. 45 Schüler_innen der Fröbelschule und
51 Jugendliche der Forst- und Landwirtschaftsschule Grottenhof erreicht werden.
Die Erreichbarkeit bei älteren Menschen teilt sich in unterschiedliche Bereiche, so
konnten als direkte Akteur_innen 14 Menschen gewonnen werden. Im Rahmen der
Sommerakademie, eine Kooperation mit der ÖH Uni Graz konnten ca. 80 Personen
erreicht werden und im Rahmen MUKUMI – Multikultureller Generationenmix –
ebenfalls eine Kooperation mit der ÖH Uni Graz, konnten wir unter dem Fokus des
intergenerativen Lernens ca. 120 Personen erreichen.
Um das Projekt auch im politischen Feld und bei außenstehenden Personen vorzustellen
bzw. zu positionieren, konnten wir diverse Veranstaltungen wie z.B. die 25-Jahrfeier der
GEFAS STEIERMARK und andere nutzen.

Im Rahmen dieser Aktivitäten wurden ca. 10 Politiker und ca. 300 außenstehende
Personen erreicht.


3. Ergänzungen / Anmerkungen
Hier ist zu beachten, dass das Augenmerk immer auf dem individuellen Schwerpunkt der
Mitarbeit bei der Beantwortung der Fragen eine Rolle gespielt hat.
Aus den Ergänzungen geht hervor, dass sowohl die jungen Menschen wie auch die
Älteren von der gemeinsamen Arbeit profitieren konnten, sei dies im Austausch rund um
die beruflichen Erfahrungen und Erwartungen oder einfach von der gegenseitigen
Wertschätzung und dem Zuhören sowie dem Interesse am Menschen selbst.
Eine gegenseitige Sensibilisierung für die jeweilige Lebenskultur und Sozialisation konnte
erreicht werden.

4. Interpretation zu informellen Gesprächen während der Evaluierung und bei den
einzelnen Meetings
Bei den informellen Gesprächen kamen die Reisen und die Organisation rund um das
Projekt zur Sprache.
So wurden einige Verbesserungsvorschläge für die Planung der Meetings eingebracht
wie z.B. die Planung der Gehwege, Tipps für die Verpflegung, Hinweis auf die körperliche
Belastung.
In Bezug auf die Veranstaltungsorte und des Rahmenprogramms, wurden viele positive
Rückmeldungen gegeben. Im Vordergrund standen die persönliche Bereicherung durch
die Teilnahme an den Meetings, dem Kennenlernen der Mitglieder unserer
Projektpartner sowie der persönliche Austausch, dem Erkunden der Veranstaltungsorte
sowie dem vielfältigen kulturellen Angebot.